Bedienungsanleitung der elektronischen Zeiterfassungsdatei

Eintrag und Berechnung der Arbeitszeiten in einer Excel-Datei
geeignet für Heime und Wohnstätten

 

Der sog. Elektronische Zeiterfassungsbogen (im Querformat eines DIN A4 Blattes ) läuft in Ihrem Computer (PC) unter MICROSOFT EXCEL 97 und höher und erscheint als folgendes Fenster, das lediglich einen Ausschnitt des Blattes zeigt:

Blatt Statistik

Bild 1  

Bild 1 zeigt die Mappe für 12 Monate von Jan - Dez sowie ein Statistikblatt und einen DPW (wöchentlichen regelmäßigen Dienstplan,  Dienststunden für Wochenenden) sowie ein Personalblatt mit den für die Zeiterfassung relevanten Daten der bis zu 32 760 Mitarbeiter. Auf dem Bild 1 ist  „Statistik“ angeklickt.

Für die Installation auf Ihrem PC in EXCEL doppelklicken Sie SETUP.XLS.
Im erscheinenden Dialogfenster geben Sie das gewünschte Jahr ein.
In sämtlichen Feldern der Spalte DATUM wird dieses automatisch generiert, Werktage werden grau, Samstage, Sonntage und gesetzliche Feiertage farblich unterlegt. 

 Eröffnungsdialog

Bild 2

 

Bevor Sie jedoch mit SETUP.XLS die jeweiligen Arbeitsblätter beliebig oft unter den Namen der Mitarbeiter/innen generieren, starten Sie SETUP.XLS einmal mit deaktivierten Makros. Jetzt gehen Sie mit der Maus auf „P“-Blatt und tragen die Daten aller Mitarbeiter: Name und Vorname, Personalnummer, Stellenanteil (z.B. 0,25, 0,5, 0,6, 0,6333, 0,75 bis 1), Mehrstunden oder Minusstunden, Resturlaub des Vorjahrs, Urlaubsanspruch des lf. Jahres, und Zusatzurlaub aufgrund der Nachtarbeit und oder der sonstigen gesetzlichen Bestimmungen sowie Bereitschaft (0,5) und Rufbereitschaft (0,25).
Speichern Sie die Datei SETUP.XLS.
Ab sofort können Sie SETUP.XLS mit aktivierten Makros starten und die jeweils benötigten Blätter generieren lassen.

Nun erstellen Sie ein Hauptverzeichnis mit Hilfe des WINDOWS EXPLORER für Ihre Abteilung bzw. für Ihre Wohnstätte z.B.
WS-Kat = Wohnstätte Kattenmühle
und dann erstellen Sie in diesem Verzeichnis Ordner wie z.B.
„2001“ oder „2002“ für das Jahr 2000 bzw. 2001.

Hier speichern Sie die Datei unter den Namen oder Abkürzungen der MitarbeiterInnen:

WS-Kat
    ---2001
         ---Mayer
         ---Müller

usw.

Nun gehen Sie in das Statistik-Blatt und geben Sie in das markierte Feld lediglich die Personalnummer von z.B. "Mayer"  ein. 

Dann gehen Sie in das DPW-Blatt. Beim regelmäßigem Dienstplan tragen Sie einmalig die täglichen Sollstunden von Mo-Fr und für das Wochenende die Stundenzahl lediglich in die Std-Spalte (Sa und So) des jeweiligen Monats manuell ein oder klichen Sie  "Autowochenende" (Feld D1 im DPW) für automatische Eintragung. 

Bei unregelmäßigem Dienstplan haben Sie die Möglichkeit, die Sollarbeitszeit einer Woche bzw. bis des ganzen Monats oder des ganzen Jahres gleich im DPW-Blatt in die vorgesehenen Std-Spalten der jeweiligen Monate manuell einzutragen oder automatisch, in dem Sie "Autowochenende" im DPW  klichen. Es erscheint ein Fenster. Hier können Sie den Wochentag (Datum), die gwünschte Woche  und die Stundenzahl des Tages bestimmen (eintragen oder löschen). Diese heben alle anderen Eintragungen auf. Dennoch ist es vorteilhaft, die Einträge im "Dienstplan regelmäßig" zu löschen oder auf "0" zu setzen. 

Dienstplan allgemein

Bild 3

 

In der Spalte ROLLPLAN und SOLLZEIT erscheinen die täglichen Arbeitsstunden als Sollarbeitszeit. Die Spalte DIENSTPLANÄNDERUNG ist für tägliche Änderungen vorgesehen.

 

2. Eintragung der Arbeitszeiten

Monatsblatt

BILD 4

 

Es finden sich in dem Formular u.a. zwei Spaltenpaare VON , BIS . (BILD 4)

Außer wenn zwei Schichten an einem Tag gearbeitet wurden, benutzen Sie bitte entweder das erste oder das zweite Spaltenpaar, es sei denn, Sie arbeiten in zwei Schichten (Frühdienst und Spätdienst). Erforderlich ist es, eine über Mitternacht hinaus gehende Nachtarbeit in zwei verschiedene, aufeinander folgende Zeilen (von 22:00 bis 00:00 und von 00:00 bis 6:00) einzutragen.

Alle Zeiten müssen in der Form von z.B. 12:00 oder 14:45 eingegeben werden.

Wichtig ist hierbei der Doppelpunkt zwischen Stunde:Minute. Pausen, Samstags-, Sonntags- und Nachtarbeit usw. rechnet das Programm selbständig aus.

Beim Eintragen der Abkürzungen (K=krank, U=Urlaub; B=Bildungsurlaub/Fortbildung, S=Sonderurlaub) ist SOLL-ZEIT = IST-ZEIT

Monatsblatt

Bild 5

Beim Eintrag der o.g. Zeiten liefert  das Feld „Differenz“ (Eintragung in Spalte „Grund für geänderte Arbeitszeiten“ erforderlich z.B. bei Krankheit der Bewohner, Urlaubsvertretung, Fortbildung, Personenbeförderung usw.)

Am 3.1.2000 ist Sollzeit = 7 , IST-Zeit = 6. Da im Feld DIENSTPLANÄNDERUNG die Sollzeit auf 6 Std reduziert wurde, erscheint im Feld „Diff. IST-SOLL 0 Stunden. Sollte diese Dienstplanänderung nicht vorgenommen werden, gibt es hier andere Möglichkeiten, die Differenz auszugleichen, entweder ein A (Abfeiern von Überstunden). Auch die Ü, K, U, B, S können diese Differenzen ausgleichen.

 

Feiertage:

Feiertag auf Werktag           F35              (35% Zuschlag mit Freizeitausgleich)

oder Samstag                         F135            (135% Zuschlag ohne Freizeitausgleich)      

 

Feiertag auf Sonntag            F50              (50% Zuschlag mit Freizeitausgleich)

                                                F150            (150% Zuschlag ohne Freizeitausgleich)      

 

Vorfesttag                             VF                 (ab 12:00 Uhr mit 25% Zuschlag ohne Freizeitausgleich)

ansonsten sind Vorfesttage genauso wie Sa, So und gesetzliche Feiertage von Kalender-Sollarbeitzeit automatisch stellenanteilig abgezogen, wenn Sie in die vorgesehene Spalte statt "VF" ein "F" eingeben oder grundsätzlich die Vorfesttage z.B. Heiligabend und Silvester im Makro mit der Entfernung dieses ' aktivieren. 

Feiertage fallen auf Sonntag (manueller Eintrag der Abkürzungen und automatische Berechnung)

Feiertage fallen auf Samstag (manueller Eintrag der Abkürzungen und automatische Berechnung)

Sonntag, Nacht: Samstag: Tatsächlich gearbeitete Nacht-, Samstags- und Sonntagsstunden werden automatisch errechnet. Manueller Eintrag nicht erforderlich.

Pausen: automatische Berechnung der Pausen nach gesetzlichen Bestimmungen, wenn im Feld Pause ein „P“ eingetragen ist. Das „P“ kann manuell entfernt werden. Da werden keine Pause abgezogen.

            z.B. nach     6,0 Std. geleistete Arbeit             0,50 Std.      30 min. Pause

            nach                 9,0 Std. geleistete Arbeit             0,75 Std.      45 min. Pause

 

Urlaub: Durch Eintrag „U“ wird die Urlaubsberechnung nach Anzahl der Tage und Urlaubsstunden errechnet.

Sollzeit 8 Std. gearbeitet 2 Std.            Urlaubsstunden 6            6 Std.            kein Urlaubstag

Sollzeit 8 Std. gearbeitet 0 Std.            Urlaubsstunden 8            8 Std.            1 Tag Urlaub

 

Bildungsurlaub: Eintrag „B“  erforderlich, Berechnung nach o.g. Muster

Sonderurlaub: Eintrag „S“  erforderlich, Berechnung nach o.g. Muster, kann gesondert berechnet werden

Fortbildung: Eintrag „F“ erforderlich, Berechnung nach o.g. Muster, kann gesondert berechnet werden.

(vgl. BILD 7)

Krank: Durch den Eintrag „K“ berechnet das Blatt Krankheitstage und -stunden.

Sollzeit 8 Std. gearbeitet 2 Std.      Krank  6 Std.               6 Std.            kein Krankheitstag

Sollzeit 8 Std. gearbeitet 0 Std.      Krank  8 Std.               8 Std.            1 Tag krank

 

Überstunden  35%           Durch den Eintrag „Ü“ werden die angeordneten abzufeirenden Überstunden gerechnet, wenn sie genehmigt worden sind.

Überstunden  135%          Durch den Eintrag „ÜZ“ werden die angeordneten abzufeirenden Überstunden gerechnet.  

Abfeiern von Überstunden: Durch den Eintrag „A“ wird die Differenz der SOLL-IST-ZEIT berechnet.

Statistik-Blatt:

Im Statistikblatt werden alle für die Verwaltung der Wohnstätten relevante Zeiten und Tage erfasst. Hier sind manuelle Einträge z.B. für das Ändern des Jahrs z.B. 2005 oder 5999  und der Personalnummer erlaubt, sofern in Monatsblättern keine Zeiten eingetragen sind. In Monatsblätter eingetragen Daten werden automatisch in Statistik-Blatt eingetragen. z.B. die Summe der Nachtarbeit im Jahr zur Errechnung des Zusatzsurlaubs.

DPW   

Hier tragen Sie nur die regelmäßige wiederkehrende Stundenzahl der Wochentage Mo bis Fr z.B. Mo 6; Di 7; Mi 0 oder leer, Do 9; Fr 7,5. Für Samstags und Sonntags geben Sie die Stundenzahl in die Monatsspalten dieses Blattes ein oder bei unregelmäßigem Dienstplan tragen ihre tägliche Arbeitsstunden gleich in die Stundenspalte des jeweiligen Monats ein. Noch einfacher: Sie klichen die "Autowochenende" an.

P  

In das Blatt P geben Sie Name + Vorname, Personalnummer, Dienststellen, Stellanteil, Resturlaub, Überstunden Mehr/Minusstunden aufgrund der Dienstplanänderungen, Urlaubsanspruch usw. aller Ihrer Mitarbeiter/innen oder eines Mitarbeiters in dafür vorgesehenen Felder der Spalten ein. Erst dann gehen Sie in Statistik und tragen Sie nur Personalnummer eines Mitarbeiters ein. Sämtliche Daten dieses Mitarbeiters erscheinen in die jeweiligen Blätter von Jan-Dez. des gewünschten Jahres sowie in dem  Statistik-Blatt. 

A c h t u n g: Bei jeder Änderung in "P" erneut Personalnummer in "Statistik" eingeben..

Dienstplan  

Hier tragen Sie die Arbeitszeiten eines Mitarbeiters ein. Dieses Blatt fungiert lediglich zur Errechnung der Arbeitsstunden.

Rufbereitschaft /Bereitschaft

In der Spalte (RUF)BEREITSCHAFT nach dem Wochentag ist entweder ein „R“ für Rufbereitschaft oder ein „B“ für Bereitschaft erforderlich. Die (Ruf)bereitschaftszeit soll in das erste Spaltenpaar innerhalb der 24-Stundengrenze  ( z.B. 8:00 bis 23:00) eingetragen werden. In der Statistik sind die für die prozentuale Errechnung der Bereitschafszeiten (Rufbereitschaft mit 0,25 für 25% und die Bereitschaft 0,50  für 50%) eingetragen. 

Nur die für Zeiterfassung notwendigen Felder sind beschreibbar, die anderen Felder werden übersprungen oder ausgeblendet..

4. Änderungen durch Fehler

Fehler durch falsche Eintragung (kein Problem)

Zeiten werden mit Doppelpunkt eingetragen 12:00 bzw. 21:45

Sollzeit wird mit 4 bzw. 5 eingetragen

Fehler im Programm

bitte um Nachricht und Nachtsicht. 

 

5.   Speichern

Klicken Sie wieder auf „Datei“ und wählen sie „Speichern unter“

 

Datei- Codewort: Ist die Datei bereits unter dem richtigen Namen gespeichert, können Sie hier unter Optionen ein Codewort eingeben, das nur Mitarbeiter und Vorgesetzte bekannt ist und die Datei vor unbefugter Zugriff schützt.

 

 

Ist die Eintragung erfolgt, und sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, müssen Sie die Datei  in der Spalte „Datei“  sichern, bzw. speichern. Beim Schließen der Datei bzw. Beenden des Programms bzw. Beenden WINDOWS fragt der Computer“, ob Ihre Datei gespeichert werden sollen. Die Antwort ist auf jeden Fall „JA".

Vor dem Ausschalten sollten auf jeden Fall EXCEL und WINDOWS beendet werden.

Zum Schluß erhalten Sie einen Bildschirm in der Art

BILD 6

 

Windows wird  beendet, wenn Sie (OK ) bestätigen.

Dann sagt der PC, was Sie tun können. Jetzt können Sie aufatmen und ausschalten.

Dr. Mir Hafizuddin Sadri